Sternsinger 2018

Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und Weltweit

Obwohl Kinderarbeit weltweit verboten ist, arbeiten etwa 168 Millionen Kinder unter schlimmen Bedingungen – vor allem in Afrika und Asien. Viele Menschen sind dort so arm, dass die Familien ohne das Einkommen ihrer Kinder nicht über die Runden kommen würden. So auch in Indien, dem Beispielland der Sternsingeraktion 2018. Hier müssen oft schon sehr junge Kinder hart arbeiten: Anstatt in die Schule zu gehen, knüpfen sie Teppiche, löten Armreifen zusammen oder schleppen Steine.

Kinderarbeit steht im Mittelpunkt der kommenden Sternsingeraktion.

Zum 60. Mal werden rund um den 6. Januar 2018 bundesweit die Sternsinger unterwegs sein. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder Kinder und Jugendliche in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen werden. Beispielland ist Indien, inhaltlich dreht sich alles um das Thema Kinderarbeit.

Bei der 59. Aktion zum Jahresbeginn 2017 hatten die Sternsinger rund 46,8 Millionen Euro gesammelt. Rund 300.000 Mädchen und Jungen sowie rund 90.000 Begleitende hatten sich in 10.328 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten beteiligt. 1.639 Projekte für Not leidende Kinder in weltweit 107 Ländern konnten die Sternsinger 2016 unterstützen. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Bundesweit eröffnet wird die 60. Aktion Dreikönigssingen am Freitag, 29. Dezember, in Trier. Das Bistum Trier ist erstmals Gastgeber für einen Aktionsauftakt der Sternsinger.

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